Auch in Ennepetal verändert sich das Wanderwegenetz. Viele Wege ändern von Jahr zu Jahr ihre Wegführung, andere fallen komplett weg. Es handelt sich dabei um Wege, die nicht mehr neu markiert werden und somit der Vergessenheit anfallen sollen. Man kann sie heute teilweise nur schwer begehen, da manche Abschnitte nun versperrt sind, sei es durch Zäune oder Gehverbote (Privatgrund oder neu ausgewiesene Schutzgebiete), durch verbaute Landschaft (Straßen und Häuser liegen auf dem Weg) oder weil die Natur die Pfade zurückerobert hat.

 


Teilweise leben diese Wege aber mit leicht geänderter Wegführung noch heute weiter und besitzen nun ein anderes Wanderzeichen. Folgende derartige Zeichen kann man im Stadtgebiet Ennepetals finden:

   

Wanderweg von Altenvoerde nach Radevormwald
Dieser Weg begann vermutlich in Altenvoerde und führte durch das Tal der Ennepe nach Willringhausen, an Rüggeberg vorbei zur Heilenbecker Talspere und weiter im Richtung Radevormwald. In Höhe Remlingrade endet meine Kenntnis des genauen weiteren Verlaufs. Über Önkfeld soll es weiter nach Radevormwald gegangen sein.
Dieser Weg existiert heute nicht mehr, ist aber auf einer Wanderkarte von 1980 belegt.

Wanderweg:  Sophienhöhe <> Ennepetal-Milspe

Wanderweg von der Schwelmer Sophienhöhe nach Willringhausen
Von der Sophienhöhe über Holthausen nach Ennepetal-Milspe, weiter an den Hängen des Heilenbecker Tals nach Hiöfer und über Mühlinghausen nach Willringhausen.
Dieser Weg endet heute schon in Ennepetal-Milspe.

Wanderweg von Altenvoerde nach Störringen/Aske
Dieser Weg begann vermutlich in Altenvoerde und führte durch das nördliche Voerde nach Störringen oder Aske. Der genaue Start- und Endpunkt ist mir nicht bekannt.
Dieser Weg existiert heute nicht mehr.

 

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